ES GEHT WEITER! Rock ’n‘ Pandemie – Ankerground / Rock4Peace / Die Andersons

Dead Mens Hand beim Ankerround
Dead Mens Hand beim Ankerround

Man muss schon ganz klar zugeben, das damit keiner gerechnet hatte. Kein konnte erahnen, das uns einer dermaßen in die Konzertsuppe pissen würde. Das bedeutete für viele für uns Konzertverschiebungen mit ggf. Ortsverlegung, teilweise vom geplanten Freitag auf einen Mittwoch; Komplette Eventausfälle und Probleme bei Rückgabe von Tickets oder gar Überschneidungen von Konzerten. Da war man überglücklich, als die ersten regionalen Events (in Außenbereichen, mit Covid-Negativ- oder Impfnachweis) stattgefunden hat.

In einer kleinen Personengruppe schlugen wir am 25.09.21 zum „Ankerground“ in Flensburg auf. Voller Vorfreude und komplett ohne Erwartungen erfreuten wir uns an den jeweiligen Bands, dem Bier und der bis dato völlig befremdlichen Menschenmenge. Auch wenn diese sehr gering ausfiel. Ein absolutes Glücksgefühl überkam uns, welches wir mit massenhaft Bier und Jägi* überschütteten.

*Jägermeister

Die Andersons im Deutschen Haus Flensburg
Die Andersons im Deutschen Haus Flensburg

Am 14.04.22 ergab sich für mich die Möglichkeit, bei „Die Andersons“ im Deutschen Haus (ebenfalls in Flense) dabei zu sein. Einfach nur weil ich es konnte habe ich es auch getan. Das erste kleine Musikevent in einem geschlossenen Raum. Mit vielen Menschen. OHNE MASKE! – oh was für eine Aufregung. Die zuvor noch belächelte Fotobox wurde über einem unbekannten Promillewert dann doch genutzt und der Abend wurde zur kleinen Feiersause.

 

Stahlmann beim Rock4Peace
Stahlmann beim Rock4Peace

Leider wurden immer mal wieder meine geplanten Konzis unverständlicher Weise verschoben, so dass man wieder einmal jeden Stohhalm ergriff, um an etwasa Livemusik zu kommen. Am 21.05.2022 fand an der Flensburger Hafenspitze das „Rock4Peace“ statt. Eine Veranstaltung gegen den Krieg respektive für den Frieden. In diesem Jahr stand der Russland-Ukraine Konflikt im Vordergrund und so wurden Eintrittsgelder für Spenden für die Ukraine eingesetzt. Vermutlich wurde das auch so mit dem Bier gehandhabt, da hier die Preise sich schon fast im unverschämten Bereich einpendelten. Wir stempleten das als „Saufen für den guten Zweck“ ab. Lassen das aber nicht noch über uns ergehen. Sollten sich die Veranstalter ernsthaft mehr Publikum erhoffen, dann nicht mit diesen Getränkepreisen. Schließlich stehen auf der Bühne keine Millionenschweren Bands auf der Bühne.

 

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