22.12.2018 – Helloween

Kürbisköppe vereint

Auf die Idee muss man erst einmal kommen; Alte Bandmitglieder  auf der Bühne zu integrieren ist ja ansich keine Neuerfindung, vergangende und aktuelle Sänger auf einer kompletten Tour zu vereinen gehört hier aber doch eher zur Ausnahme, oder irre ich mich da etwa?

Michael Kiske von Helloween
Michael Kiske von Helloween

Schreiten wir doch mal gleich zum Review des unfassbaren Konzertes in der Hamburger Sporthalle:
1984 gegründet, von Plattenfirmen geschlagen und getreten, vereint, getrennt, neue Sänger, versorbenes Bandmitglied – keine Ahnung, was genau geschehen ist. Jedenfalls geannen im November 2017 die Pumkins United Ihre Städte-Tournee. Zunächst nur in ausgewählten Orten merkte man schnell, wie gut das Ganze dann funktionierte und so wurde die Tour ausgeweitet. Das letzte Konzert der Tour erfolgte dann in der Bandgründungsstadt Hamburg. Die Stimmung war bereits vor Beginn am kochen und als Sänger Andi Deris nach den ersten Gassenhauern verriet, das die Show fein gesalzene 3 Stunden gehen sollte, gin ein Raunen durch die Zuschauer. Am Ende hieß es 3 Stunden geballter Speed-/Powermetal, komplett ohne langeweile-Phasen, grandioser Stimmung und mächtig viel „Theater“ hinter, auf und vor der Bühne.

Im Bällebad der Kürbisköpfe
Im Bällebad der Kürbisköpfe

Helloween hat auch wirklich keinen Klassiker ausgelassen und die Mischung der Sänger Andi Deris, Michael Kiske und Kai Hansen war unfassbar grandios. Sie haben sich gegenseitigen Freiraum zur Kreativität gelassen und doch kam jeder der Powerstimmen auf ihre Kosten. Auf der riesigen Leinwand wurde alte Aufnahmen mit dem typischen Helloween-Comic-Style vermsicht und den verstorbenen Drummer Ingo Schwichtenberg zu Ehren ein Duett mit Videoeinspieler durchgeprügelt. Zudem stellten die Altrocker ihre Bühnentauglicheit unter beweis. Am Ende des Konzertes schoßen die Hamburger auch noch ihre letzten Killertracks raus und beendeten das Konzi mit einer mächtigen Party aus überdimensionalen Kürbis-Luftbällen

und Konfettiregen im Überfluss. Wer hier gelangweil nch Hause ging, sollte sich lieber schon mal den Sarg ausmessen lassen.

Fett abgeliefert – professionell – dennoch mit korrektem Bock im Blut. 101% Perfekte Show, verehrte Kürbisköppe!

 

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