08.12.2018 – Bon Scott

Alle Jahre wieder…

… kommen die alten, verkackten Rocker wieder vom Sofa hoch, rücken Ihre Bandscheibe an die rechte Stelle und machen sich wie jedes Jahr auf den Weg ins Roxy-Concerts, Flensburg. AC/DC kann ja irgendwie jeder ein bisschen covern. Kein Wunder das es Atze-Coverbands wie es Feuer in der Hölle gibt. Es gibt allerdings nur

Lemmy Statue
Lemmy-Statue

wenige, die eine astreine Rock-N-DC-Show bieten, rotzig, hart und vor allem: EHRLICH!

Jetzt aber mal kurz zum Konzertabend, bevor es noch ein wenig Geschwafel über die Band gibt.
Mit einem Trupp Jung- und Altrocker trafen wir uns in der Lemmy-Bar im Punschwad Flensburg, die wohl vom Wacken-Open-Air stammen soll. Das schreibe ich so, da es sicherlich hierbei NUR um den Stand und der Lemmy-Kilmister-Statue geht. An einem weihnatlichem Samstagabend in der transportablen „Motörhead“-Bar gab es KEINE MUSIK. Keine Oldies – kein Rock und schon gar kein Motörhead. Angeblich verbietet der Chef-Mieter dies.

WAAASS??? WARUM BESORGT DER SICH DIE SCHEISS LEMMY-BAR???

Zum Glück gibt es aber ja Dinge auf die man sich verlassen kann: der Sonnenaufgang, die neuen Aldi-Angebote, fantastische Stimmung beim „Bon Scott“ Konzert – und die nichteingeschaltete Heizung im Roxy-Concerts was einem das Blut in den Adern gefrieren lässt, wenn man nicht genügend Alkohol beimischt. Auf jeden siffigem Konzi kannst Du die Jacke wegpacken – nur im Roxy holst du dir den Tod… nur mal so am Rande.
Ich schweife schon wieder ab. Aber wie schon geschrieben – bei dieser Coverband ist darauf Verlass, dass die Stimmung das Blut wieder erwärmt und man mehr Alkohol benötigt, weil einem so heiß wird… ähmm… ja. Was soll ich da noch schrieben. Sie haben wie immer die großartigsten Klassiker ausgepackt und das Kreuz im Rücken ist wieder so richtig im Arsch. Aber Scheiß drauf – Bon Scott ist nur einmal im Jahr!

Bühnenbild
Bühnenbild

Etwas verwunderlich fand ich, als unsere Reihe am Wippen, Tanzen und Pogen war, sich einige Gäste des Abends über uns ärgerten und teilweise versuchten dies unterzubinden – nach dem diese Randgruppen dann aber selbst 2 Atü im Schlauch hatten tanzten diese, die sich eine Dreiviertelstunde zuvor über uns geärgert haben, doch nun selbst herum. Zum Glück war die Stimmug ausgelassen und alle waren Glücklich, denn jede noch so kleine Aggression hätte den Kessel wohl zum Dampfen gebracht.

Die Band „Bon Scott“ steht als Reinkarnation des 1980 verstorbenen AC/DC Sängers Ronald Belford „Bon“ Scott. In meinen Augen und Ohren gibt es keine Coverband der australischen Rocker, die es nicht nur authentisch rüberbringen, sondern man merkt Ihnen – nicht nur des Alters wegen – an, das der Hard Rock durch Ihren Adern fließt. Allesammt haben sie eine Geschichte:

Kay Carstens – vocals
Matthias Lange – guitar (Metalium, Zed Yago und X-Thirteen)
Yenz Leonhardt – guitar (Lacrimosa, Stromwarrior, Saxon und Kingdome Come)
Jens Becker – bass (Grave Digger und Running wild)
Karsten Kreppert – drums (Kneipenterroristen, Zed Yago und Kickhunter)

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